USB-Minicam


Kleine Kameras, große Leistung: Die USB-Minicams mit Sony CCD gehören zu den kleinsten USB 2.0 Kameras der Welt für industrielle Anwendungen, werden aber höchsten Ansprüchen gerecht. Konzipiert für den industriellen Einsatz überzeugen diese Progressiv Scan Kameras durch ihre Leistungsmerkmale bei verschiedenen Auflösungen (bis 1,5 Megaixel) und hohen Frameraten - sowohl als Farb- als auch als S/W-Version.
Mit dem High Rate Scanning kann durch Begrenzung der Bildzeilenzahl eine höhere Framerate erreicht werden. Ein schneller und zuverlässiger Datentransfer mit USB 2.0 High Speed ist mit dem 'Bulk-Transfer[?] ' und bei einer Übertragungsunterbrechung durch die automatische Speicherung des letzten Bildes gewährleistet. Neben unterschiedlichen Trigger- und Shutter- Einstellungen zur Bildaufnahme können bis zu 4 Benutzereinstellungen im EEPROM[?] direkt auf den Kameras gespeichert werden.

Highlights

  • Eine der kleinsten USB 2.0 Kamera der Welt mit 29x29x29mm und nur 44g Gesamtgewicht, auch ohne Gehäuse lieferbar
  • Auflösung von VGA bis SXGA (1,5 Megapixel) bis 4.65 x 4.65 (µm)
  • 4 Benutzereinstellungen auf EEPROM (8 KB) speicherbar
  • Hohe Frameraten: bis 70fps (full scan) und bis 250 fps (1/4 Partial Scan)
  • Grauwertauflösung: 8 bit, 10 bit
  • Automatische Bildspeicherung bei Übertragungsunterbrechung
  • Bulk-Transfer
  • viele Triggermodi
  • GenICam Support
  • Kompatibel mit Halcon, Labview, Matlab, MIL
  • DirectDraw Support, Treiber für TWAIN und DirectShow (WDM)
  • SDK und Beispielprogramme

Bulk-Transfers sind für große Datenmengen gedacht, die jedoch nicht zeitkritisch sind. Diese Transfers sind niedrig priorisiert und werden vom Controller durchgeführt, wenn alle isochronen und Interrupt-Transfers abgeschlossen sind und noch Datenrate übrig ist. Bulk-Transfers sind durch eine Prüfnummer (CRC16) gesichert und werden durch die Hardware bis zu dreimal wiederholt. Low-Speed-Geräte können diese Transferart nicht benutzen. Full-Speed-Geräte benutzen Puffer-Größen von 8, 16, 32 oder 64 Bytes. High-Speed-Geräte verwenden immer einen 512 Byte großen Puffer. EEPROM (Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory) ist der Nachfolger des EPROM. EEPROMs können byteweise beschrieben und gelöscht werden. Im Vergleich zu Flash-EEPROMs, die zwischen 1 μs und 1 ms für einen Schreibzyklus benötigen, sind herkömmliche EEPROMs mit 1 ms bis 10 ms erheblich langsamer. EEPROMs verwendet man deshalb bevorzugt, wenn einzelne Datenbytes in größeren Zeitabständen verändert und netzausfallsicher gespeichert werden müssen, wie zum Beispiel bei Konfigurationsdaten oder Betriebsstundenzähler.